Moosbeerwein

Biologischer geht es nicht! – Moosbeerwein

Moosbeere wird in Tirol die Wildheidelbeere genannt, die auf Waldlichtungen in Höhenlagen zwischen 1200 und 2100 Höhenmetern zu finden ist. Wildbeeren benötigen keinen Düngerzusatz und keinen Pflanzenschutz. Die natürliche Umgebung mit Sonne, Nachtkälte, klarem Bergwasser, Kräutern und einer gesunden Humusschicht lässt die Wildheidelbeeren zu kleinen Aromabomben mit vielen Antioxidantien reifen. In jeder einzelnen Beere erschmeckt man die Natur der Tiroler Berge.

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Terrasse 2

Umgestaltung

Aufmerksame Leser und Besucher wissen vielleicht, wie uns die Zufahrt zum Hof bei Schlechtwetter und Schnee zu schaffen machte. Hier musste endlich reagiert werden und kurzum wurde der gesamte Weg abgegraben und mit verdichtetem Belag versehen. Dabei entstanden noch ein paar Parkplätze.

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Rebschutz

Weingarten Teil 6

Einfache Baustahlstangen dienen als Rankhilfe für die Rebentriebe, bis sie die Spanndrähte erreichen. Über Rankhilfe und die Jungpflanzen wurden Rebschutzhüllen gestülpt. Diese Plastikhüllen erzeugen ein feuchtwarmes Mikroklima, das das Wachstum der Triebe fördert. Gleichzeitig dient die Hülle als Bißschutz vor Wildtieren. In wenigen Wochen sollten die Ranken bereits über den Rebschutz hinausgewachsen sein.

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Unkrautvlies

Weingarten Teil 5

Um den Jungpflanzen optimal zu versorgen, muss darauf geachtet werden, dass die Närstoffe nicht von anderen Pflanzen verbraucht werden. Speziell bei im ersten Jahr hilft ein Unkrautvlies. Außerdem unterstützt dieses schwarze Vlies die Bodenerwärmung und hält gleichzeitig die Erde feucht.

Jungeben

Weingarten Teil 4

Endlich war es so weit: die Pflanzen wurden gesetzt. Die 80 Rebstöcke der Sorten Rathey, Blauburger, St. Laurent und Chardonay wurden bereits im Herbst bei einer Burgenländischen Rebschule bestellt, wo sie bis zum Auslieferungstermin in einer Kühlzelle am Austrieb gehindert wurden. Wir steckten die Pflänzchen in einen mit Wasser befüllten Kübel und pflanzten sie erst nach vier Tagen Regenerationszeit in Reih und Glied.

Noch sehen die jungen Rebestöcke in ihrer Wachsschutzschicht eher wie Spargelspitzen aus, aber es ist ein erhebendes Gefühl, wenn man die Anlage mit einer der ältesten Kulturpflanzen in ihrer Endstehungsphase erlebt.

Aufzäunung

Weingarten Teil 3

Um die Pflanzen in eine einigermaßen schöne Reihe zu setzen, begannen wir mit dem Einschlagen der Stützpfähle. Die drei Meter langen Stangen wurden mittels Vorschlaghammer einen Meter tief in die Erde getrieben. Das war wohl die anstrengendste Arbeit im Weingarten, aber dafür sollten die Stangen nun für einige Jahre halten.

Traktor

Weingarten Teil 2

Nachdem die Kälteeinbrüche mit Schneefällen nun endlich ausbleiben sollten, konnte der Boden umgepflügt werden. Der schöne, humushaltige Boden ist nur einen Meter tief, danach stößt man auf lehmhaltige Erde, die für Rebstöcke eine ideale Verwurzelung ermöglicht.

Der umgegrabene Acker erinnert unwillkürlich daran, daß das heurige Jahr zum Jahr des Bodens ausgerufen wurde.

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Weingarten Teil 1

Obwohl unser Hauptaugenmerk auf Fruchtweine gerichtet ist, war es schon immer ein Traum, einen eigenen kleinen Weingarten zu bewirtschaften. Die Lage in Pillberg sorgt trotz der Mehreshöhe von 1100 Metern für überdurschnittlich viele Sonnenstunden, und in dem gebogenen Gelände herrscht ein sehr günstiges Mikroklima, das den empfindlichen Reben entgegenkommen sollte.

Der erste Schritt begann mit Maßband und Taschenrechner. Die verbaubare Fläche wurde ausgemessen und die Anzahl der Rebstöcke berechnet. Bei einem Pflanzenabstand von 80 cm bis 110 cm plus Sicherheitsreserven, falls sich ein Felsen unter der Erdoberfläche befindet, kann man als Faustformel mit einem Meter pro Pflanze plus 2 Meter Sicherheit rechnen. Der Zeilenabstand ergibt sich aus dem Gerät, mit dem man die Grünfläche zwischen den Pflanzen bewirtschaften will. Nachdem die Gesamtbreite und Länge ermittelt wurden, konnte die Wiese ausgepflock werden.

 

 

Titelbild Frühling

Der Frühling steht vor der Tür

Ein vollgelaufener Damm, der knapp vor dem Bersten steht, beschreibt heuer den botanischen Frühling, der durch Kälteeinbrüche das Austreiben der Pflanzen zurückhält. In zwei Wochen kann die Thermometersäule bereits auf über 25°C ansteigen, und genau in diesem Zeitraum schiebt das Wachstum der Pflanzen Wurzeln in den Boden und Blüten und Blätter gegen das Sonnenlicht. Weiterlesen

Vinometer

Die drei Parameter der Weinmathematik

Die Ernte hat im Vorjahr unsere Stahltanks befüllt und der Fruchtsaft entwickelt sich langsam aber sicher zu Wein. Bei Probeverkostungen merkt man, dass das Zusammenspiel zwischen Säure, Alkohol und Restzucker in eine angenehme Balance kommt.

Neben sensorischen Tests (=probieren und Geschmack bewerten) gibt es natürlich Messmethoden, um den Fortschritt der Gärung zu überprüfen. Der komplette Gärvorgang unterliegt biologischen und chemischen Prozessen, die sich mathematisch darstellen lassen. Im nachfolgenden Teil versuche ich die Weinmathematik auf ein Minimum zu reduzieren. Weiterlesen